Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Aktive Immunisierung ist empfehlenswert
Ursula Brett
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Ixodes ricinus © Richard Bartz, Own work, CC BY-SA 2.5, Wikimedia
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Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch ein gleichnamiges Virus verursachte akute Entzündung der Hirnhäute, des Gehirns und des Rückenmarks.

Die FSME-Viren werden hauptsächlich durch Zecken der Gattung Ixodes ricinus auf den Menschen übertragen. Die meisten Infektionen erfolgen zwischen März und November mit einem Gipfel in den Hauptsommermonaten. Je nach Witterung können Infektionen aber auch über das ganze Jahr erfolgen.

Bundesweit werden seit 2017/18 steigende Infektionsfälle mit dem FSME-Virus dem Robert Koch-Institut gemeldet. Die Anzahl der erfolgten FSME-Erkrankungen in den Endemiegebieten ist entscheidend von der Aktivität der sogenannten Naturherden abhängig. Voraussetzung für das Vorkommen des FSME-Virus ist eine hohe Populationsdichte der natürlichen Wirte wie zum Beispiel Kleintiernager und Füchse des Waldes und der Wiesen sowie einer entsprechend hohen Zeckendichte, die das Virus auf den Menschen übertragen. Forscher des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) prognostizierten für 2018 die höchste Zahl an Zecken innerhalb der letzten zehn Jahre, sodass mit einem erhöhten Risiko für Infektionen mit dem FSME-Erreger zu rechnen ist. Während der milden Wintertemperaturen in den letzten Jahren ist eine FSME-Infektion über das ganze Jahr möglich. Wer sich im Winter im Freien ab 6° C bis 8° C abseits vom Weg aufhält, riskiert einen Zeckenbefall. Selbst Ärzte denken beim Auftreten von Symptomen einer FSME im Winter oft nicht an Zeckenstiche als Übertragung der FSME-Viren.

Entnommen aus MTA Dialog 1/2019

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