Neues aus der Berufspolitik

Forderungsschreiben an die Landesregierungen

Der DVTA hat die Wiederwahl von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz sowie die Wiederwahl von Ministerpräsident Winfried Kretschmer genutzt, um die Länder für die notwendige Unterstützung bei der Reformierung der MT-APrV zu bitten, damit diese zukunftsfähig gestaltet und attraktiv für den Nachwuchs ist, um den Nachwuchsmangel zu beseitigen.

Forderungsschreiben an die Landesregierungen

Auch wurde um Unterstützung für eine Nachbesserung des MT-Berufe-Gesetzes (MTBG) gebeten, um die Finanzierung der VMT-Ausbildung wie die Ausbildung an privaten MT-Schulen, die keine Kooperation eingehen, zu sichern. Außerdem wird weiterhin ein Mehr an hochschulischen Ausbildungsmöglichkeiten für MT-Berufe wie die Berücksichtigung der Digitalisierung in der Ausbildung gefordert.

Für die berufstätigen MTA wurde eine angemessene Personalbemessung gefordert, um die stete Überlastung der MTA-Berufe zu vermeiden und deren Gesundheit nachhaltig zu erhalten. Nicht erst die Coronapandemie hat gezeigt, welche Schlüsselfunktion die MTA-Berufe innehaben. Der Nachwuchsmangel darf nicht dazu führen, dass aus ökonomischen Erwägungen die Qualität der Gesundheitsversorgung leidet, indem Studenten an MRT eingesetzt werden oder andere Gesundheitsberufe, die nicht entsprechend qualifiziert sind, die den MT vorbehaltenen Tätigkeiten auszuüben, da diese nicht Gegenstand ihrer Ausbildung und Prüfung waren oder sie nicht über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Dies gefährdet nicht nur die Patientensicherheit, die höchste Maxime sein muss, sondern führt auch zur Haftung derer, die Tätigkeiten ausüben, für die sie nicht ausgebildet sind!

 

Entnommen aus MTA Dialog 6/2021