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E-Health-Studie veröffentlicht

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Das Bundesgesundheitsministerium hat eine E-Health-Studie veröffentlicht. Fotolia/kderna
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Wie kann die immer stärkere Digitalisierung für neue Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen genutzt werden? Antworten auf diese Frage gibt eine neue Studie des Bundesgesundheitsministeriums.

Anlässlich der Veröffentlichung der E-Health-Studie sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU): „Die Digitalisierung wird die weitere Entwicklung unseres Gesundheitswesens in entscheidender Weise prägen und ist ein besonders wichtiger Antrieb für den medizinischen Fortschritt. Mir geht es darum, dass Patientinnen und Patienten digitale Anwendungen besser, sicherer und schneller als bisher nutzen können. Deshalb machen wir mit dem E-Health-Gesetz Tempo bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen.“

Die Studie "Weiterentwicklung der E-Health-Strategie" umfasst eine Bestandsaufnahme zu der Frage, wie die immer stärkere Digitalisierung für neue Versorgungsstrukturen und -abläufe im Gesundheitswesen genutzt werden kann. Dabei wurden Chancen, Herausforderungen und Risiken einzelner technologischer Entwicklungen unter Einbeziehung der wesentlichen Akteure im Gesundheitswesen aufgearbeitet.

In die Bestandsaufnahme flossen sowohl nationale als auch internationale Betrachtungen ein. Auf das Themenfeld "Big-Data" wurde ein besonderer Schwerpunkt gelegt.

Wichtige Ergebnisse der Studie:

  • Die Studie empfiehlt, künftig noch gezielter die Versorgungsqualität beim Einsatz von E-Health und Big Data im Gesundheitswesen in den Mittelpunkt zu stellen und dabei alle wesentlichen Akteure im Gesundheitswesen einzubinden.
  • Um neue nutzenbringende Technologien verstärkt einzusetzen, wird vorgeschlagen, die Handlungsspielräume der einzelnen Akteure sowie bestehende Gesetze und Regelungen zu überprüfen.
  • Für den Einsatz von digitalen Technologien sollte die gesellschaftliche Akzeptanz erhöht werden

Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Studie sollen dazu beitragen, um Lösungen zu entwickeln, wie gewonnene Erkenntnisse schneller in die ambulante und stationäre medizinische Versorgung eingebracht werden können. Dabei sollen insbesondere auch Ansätze gefunden werden, wie Informationen aus der Versorgung noch besser mit den Forschungseinrichtungen rückgekoppelt werden können, um dort eine noch bessere und effizientere Forschung zu ermöglichen.

Die Expertise ergänzt die bereits vorliegende Studie zu den „Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps“.

Quelle: BMG, 08.11.2016




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