Kongress

Digitalisierung in der Medizin

Digitalisierung ist in aller Munde – nicht zuletzt mit der aktuellen Benennung einer Staatsministerin im Kanzleramt für dieses Thema.

Digitalisierung

Kongressplakat (Ausschnitt) | TMF e.V.

Die Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung  (TMF) begleitet die Digitalisierung der medizinischen Forschung schon seit mehr als 15 Jahren und hat sich kontinuierlich auch mit der Gestaltung der Rahmenbedingungen und Infrastrukturen für die bessere Verknüpfung von Forschung und Versorgung auseinandergesetzt. Mit aktuellen Großprojekten wie beispielsweise der Medizininformatik-Initiative des Bundesforschungsministeriums nimmt dieses Thema weiter an Fahrt auf, und es werden neue Modelle, Lösungen und Unterstützungsangebote benötigt.

Digitalisierung

Moderne elektronische Technologien und IT-Systeme ermöglichen die Organisation von Krankenhäusern, die Verwaltung und Dokumentation von Patientendaten, steigern diagnostische Möglichkeiten und bieten Alternativen zu invasiven operativen Eingriffen.

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Der 10. Jahreskongress der TMF, der am 14. und 15. März in Hamburg stattfinden wird, beleuchtet das Thema unter verschiedenen Blickwinkeln und fragt zuerst, was die Digitalisierung in der Medizin für die Patienten bedeutet. Prof. Alena Buyx, Mitglied des Deutschen Ethikrats, wird über die Stellungnahme "Big Data und Gesundheit" des Deutschen Ethikrats berichten. Stephan Kruip, Mukoviszidosepatient, zeigt die Chancen der Digitalisierung am Beispiel des Mukoviszidoseregisters, und Prof. Martin Härter (Universitätsklinikum Eppendorf, UKE) wird Vorschläge dazu machen, was die medizinische Forschung von der Patientenzentrierung im Gesundheitswesen lernen kann.

Vorstellung innovativer Werkzeuge

Berichte zu Infrastrukturentwicklungen und Unterstützungsangeboten werden ergänzt durch die Vorstellung innovativer Werkzeuge, wie beispielsweise des SORMAS-Tools, das die Überwachung und das Management von Krankheitsausbrüchen auch in ressourcenarmen Umgebungen unterstützt.

Das Rahmenprogramm am ersten Kongresstag bietet unter anderem die Möglichkeit, das Zentrum für Strukturelle Systembiologie zu besichtigen und an einer Führung durch das Medizinhistorische Museum des UKE teilzunehmen.

 

Veranstaltungsinfos auf einen Blick

  • - 10. TMF-Jahreskongress | 14.-15. März 2018 | Hamburg
  • - Universitätsklinikum Eppendorf, Hörsaal N 61 (Anatomie), Martinistraße 52, 20246 Hamburg
  • - Öffentliche Veranstaltung | Teilnahmegebühren: 120 € (TMF-Mitglieder: kostenfrei)

Weitere Informationen und Anmeldung hier  

 

Quelle: idw/TMF, 07.03.2018