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Die größten Erholungskiller

Umfrage zur Urlaubserholung
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Wer sich im Urlaub eine Auszeit von beruflichen und privaten Verpflichtungen gönnt, tut seiner Gesundheit in jedem Fall etwas Gutes. Alexander Raths ¬ stock.adobe.com
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Nach dem Urlaub fühlt sich zwar fast jeder zweite Deutsche einige Tage lang entspannt, doch ebenso schnell ist die Urlaubserholung auch wieder verflogen.

Sommerzeit ist Reisezeit, trotz Pandemie. Während für die einen der langersehnte Urlaub noch bevorsteht, müssen die anderen bereits wieder in ihren Alltag zurückkehren. Nach einem solchen Trip fühlt sich laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zwar fast jeder zweite Deutsche einige Tage lang entspannt, doch ebenso schnell ist die Urlaubserholung auch wieder verflogen. Ein Grund dafür ist für beide Geschlechter die viele liegengebliebene Arbeit am Arbeitsplatz. Das sagen 24 der Frauen und 27 Prozent der Männer. Die größten Erholungskiller sind für Frauen allerdings die heimischen Pflichten wie das Wäschewaschen und das Sichten der liegengebliebenen Post nach der Rückkehr aus dem Urlaub. Das geben 42 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen an. Unter den Männern empfindet diese Aufgaben hingegen nur jeder Fünfte als belastend.



Auch im Urlaub selbst reagieren Frauen häufig empfindlicher auf Faktoren, die die Erholung negativ beeinflussen können. Größte Stressoren für die weiblichen Befragten sind Streitigkeiten innerhalb der Familie oder in der Reisegruppe (81 Prozent). Unter den Männern geben dies etwas weniger Befragte an (71 Prozent). Berufliche Anrufe und E-Mails während des Urlaubs sowie Lärm durch laute Musik oder andere Feriengäste stören Frauen ebenfalls mehr als Männer. Schlechte Schlafbedingungen wie ein unbequemes Bett oder die enttäuschende Qualität der Ferienunterkunft wirken sich hingegen bei beiden Geschlechtern gleichermaßen negativ auf die Urlaubslaune aus.

Die Erwartungen nicht zu hoch schrauben

Für eine gute Urlaubserholung spielt aber nicht nur die Unterbringung, sondern auch die Gestaltung der freien Zeit eine Rolle. Ausflüge in die Natur (Frauen: 90 Prozent, Männer 86 Prozent) sowie das Erkunden von Neuem (76 versus 75 Prozent) sind für beide Geschlechter die größten Entspannungsgaranten. Frauen genießen es allerdings mehr, beim Genuss von Kunst und Kultur abzuschalten oder sich bei Wellnessanwendungen verwöhnen zu lassen. Männer können hingegen besser bei sportlichen Aktivitäten wie beim Wandern oder Radfahren entspannen als Frauen.

Wer sich im Urlaub eine Auszeit von beruflichen und privaten Verpflichtungen gönnt, das Handy einmal ausschaltet und statt in den Fernseher auf Berge oder Meer schaut, tut seiner Gesundheit in jedem Fall etwas Gutes. Darüber hinaus sollten die Erwartungen nicht zu hoch geschraubt werden, damit der Sommerurlaub auch einen nachhaltigen positiven Erholungseffekt hat. Die KKH rät außerdem: Wer sich bei der Heimkehr mit Terminen und To-do-Listen überfrachtet, macht die Entspannung sicherlich gleich wieder zunichte. Besser ist es, Spaziergänge, Kulturerlebnisse oder Sportaktivitäten sowie vorübergehende Medienauszeiten auch nach dem Urlaub in den Alltag zu integrieren.

Quelle: KKH, 03.08.2021


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