Premium Toxikologie

Diagnostische Pfade in der Toxikologie (Teil 2)

Das anticholinerge Toxidrom ist ein krankhafter Zustand des vegetativen Nervensystems. Der Nervus vagus (Parasympathikus) ist dabei in seiner bremsenden und dämpfenden Funktion weitgehend ausgeschaltet.

Labordiagnostik

Amaryllis belladonna | © Sid Mosdell; https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/; Ausschnitt

Zusammenfassung

Bei der Klärung der Differenzialdiagnose nehmen Vergiftungen einen hohen Stellenwert ein. Oft sind die Vergiftungssymptome nicht substanztypisch oder richtungsweisend. Das simultane Auftreten bestimmter Symptome, das sogenannte Syndrom, lenkt den Verdacht auf eine Intoxikation. Akute Vergiftungen sind Notfallsituationen, die unverzügliches entsprechendes Handeln erfordern. Dabei sind die Erstversorgung, der korrekte Giftstoffnachweis und die richtigen therapeutischen Entscheidungen wichtig. Die zutreffende Diagnose ist grundlegend für eine zielgerichtete Therapie, wobei IT-gestutzte Diagnostische Pfade dazu beitragen, dass korrekte Diagnosen zum frühestmöglichen Zeitpunkt gestellt, keine wichtigen Tests ausgelassen und unnötige Anforderungen vermieden werden. Mittels Entscheidungsbaum oder Ablaufplan, integriert in eine KIS- oder LIS-Umgebung, fassen Diagnostische Pfade die aktuellen Erkenntnisse zu einer Fragestellung oder einem Prozess zusammen. In diesem Teil geht es
um konkrete Toxidrome mit Fallbeispielen.

Entnommen aus MTA Dialog 11/2014

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