Premium Neurologie

Das Schlafentzugs-EEG

Fallbeispiel (Teil 2)
Laura Isabel Koch
Neurologie
Abb. 1: K-Komplex, EKG-Artefakte | Abb. 2: Schlafspindeln, EKG-Artefakte, Vertexpotenziale, noch keine sicheren ETP © Für alle: L.I. Koch
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Vor dem Schlafentzugs-EEG wird in jedem Fall ein Routine-EEG geschrieben, nicht zuletzt auch deswegen, weil nach Schlafentzug manche allgemeinen Merkmale des EEG, insbesondere der Grundrhythmustyp, nicht mehr korrekt erfasst werden können.

Zusammenfassung

Der diagnostische Stellenwert des Schlafentzugs-EEG für die Epilepsiediagnostik wird kontrovers diskutiert. Mehrheitlich wird sein Nutzen hervorgehoben. Schlafentzug besitzt mutmaßlich einen provokativen Effekt für positive (epilepsietypische) EEG-Befunde. Auch in den Wachphasen nach einem Schlafentzug erhöht sich der Anteil epilepsietypischer Befunde. Auf generalisierte, paroxysmale Erregungssteigerungen hat der Schlafentzug einen stärkeren provokativen Effekt als auf fokale epileptische Erregungssteigerungen.

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2017.0322

Entnommen aus MTA Dialog 4/2017

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