Premium EKG-Veränderungen bei Myokardinfarkt

Das pathologische EKG

Die aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) sprechen von einer „Door-to-Needle“-Time bei einem ST-Hebungsinfarkt von 30 Minuten.

Das pathologische EKG

© sudok1 – Fotolia

Zusammenfassung

Im Jahr 2014 starben in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 48.181 Menschen [8] an einem akuten Myokardinfarkt. Dabei gibt es laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zumindest 5 Ursachen, die das Auftreten eines Herzinfarktes begünstigen. Dieser kann mit und ohne ST-Strecken-Hebung im Oberflächen-EKG einhergehen. Bei typischen Beschwerden ist der ST-Hebungsinfarkt schnell, kostengünstig und nichtinvasiv mithilfe eines EKG diagnostizierbar. Das Ischämiegebiet lässt sich über die verschiedenen Ableitungen meist gut abschätzen. Darüber hinaus kann das Infarktstadium bestimmt und die ursächlich betroffene Koronararterie vermutet werden. Dieser Artikel soll das Werkzeug an die Hand geben, aus einem EKG genau diese Angaben herauszufiltern, um den Patienten schnellstmöglich der richtigen Therapie zuzuführen.

Schlüsselwörter: Myokardinfarkt, ST-Hebungsinfarkt, STEMI, Koronares-T, Pardée-Q

Abstract

According to the Federal Statistical Office 48.181 people [8] died on acute myocardial infarct in Germany in 2014. Due to the World Health Organization (WHO), there are 5 causes that pander myocardial infarct, which can occur with or without ST segment elevation in ECG. The diagnosis of an ST-elevation-infarct can be fast, cost-efficient and non invasive as long as there are typical disorders and ailments. In several leakage, the region of ischemia can usually be located quite well. Furthermore, the phase and size of infarct can be determined and the involved coronary artery can be assumed. This article aims to give you all instruments you need to evaluate ECG satisfactorily and derive all the information necessary for the patient to receive the right therapy as quickly as possible.

Keywords: Myocardial infarct, ST-elevation-infarct, STEMI, coronary-T, Pardée-Q

 

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2018.0932

 

Entnommen aus MTA Dialog 11/2018

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