Schmerzdokumentation

Das neue Online-Tool für Schmerzpatienten

Mit „mein-Schmerz.de“ steht ab sofort eine neue Plattform für chronische Schmerzpatienten zur Verfügung, auf der die individuellen Beschwerden online erfasst und ausgedruckt werden können.

Schmerzdokumentation

Der Schmerzbericht gewährt einen schnellen Überblick über die verschiedenen bio-psycho-sozialen Aspekte der Schmerzerkrankung. | DGS

Mit dem ausgedruckten Bericht von "mein-Schmerz.de" kann der Patient zu seinem Arzt gehen, um gemeinsam mit ihm die weiteren Schritte zu besprechen. Der Bericht gewährt einen schnellen Überblick über die verschiedenen bio-psycho-sozialen Aspekte der zugrunde liegenden Schmerzerkrankung und erleichtert die Auswahl einer geeigneten Therapie sowie zusätzlich sinnvoller Begleitmaßnahmen.

Das neue Online-Portal ist ein unentgeltliches Angebot der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga. Es stellt neben dem Online-Dokumentationsdienst für Ärzte „iDocLive“ eine weitere Ergänzung des weltweit umfangreichsten Schmerzregisters DGS-PraxisRegister Schmerz dar.

Mit der neuen Plattform „mein-Schmerz.de“ planen die beiden großen Schmerzorganisationen in Deutschland, die Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen weiter zu verbessern. Ab sofort können alle Schmerzpatienten unengeltlich und unabhängig vom Versichertenstatus ihre Therapieverläufe digital festhalten. „Damit stärken wir die Autonomie der Schmerzpatienten. Sie können zum aktiven Partner in der differenzialdiagnostischen Evaluation und Therapie ihrer Beschwerden werden und so dem Therapeuten auf Augenhöhe begegnen“, fasst Michael A. Überall, Präsident der Deutschen Schmerzliga, die Kernidee des neuen Konzeptes zusammen.

Darüber hinaus bietet die Verlaufsdokumentation Ansätze zur Evaluation von Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Behandlungsmaßnahmen. Alles, was die Patienten benötigen, sind ein internetfähiges Endgerät, die Bereitschaft zur aktiven Teilhabe und Interesse, selbst aktiv zu werden. Sowohl Datenrückverfolgungen als auch Identifizierungen personenbezogener Angaben und/oder Krankheitsverläufe sind absolut ausgeschlossen und damit der Schutz individueller Daten gewährleistet.





Quelle: Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin, 13.07.2016