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COVID-19: Wie hoch ist das Übertragungsrisiko bei Zugreisen?

Infektiologie
Hardy-Thorsten Panknin, Matthias Trautmann
COVID-19: Wie hoch ist das Übertragungsrisiko bei Zugreisen?
© chungking, stock.adobe.com
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Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich innerhalb eines Jahres über den gesamten Globus ausgebreitet. Der nationale und internationale Reiseverkehr spielte dabei eine entscheidende Rolle.

In den letzten Wochen wird dies unter anderem durch die Tatsache belegt, dass die in fernen Regionen wie Südafrika oder Indien aufgetretenen Virusmutanten innerhalb ‧kürzester Zeit auch in Mitteleuropa nachgewiesen wurden. Konsequenterweise haben die meisten Regierungen Gesetze oder Verordnungen erlassen, die den internationalen Reiseverkehr erheblich einschränken. In Deutschland wurde sogar phasenweise von nicht zwingend notwendigen nationalen Reisen mit Nachdruck abgeraten. Nachdem die Pandemie in Deutschland langsam abklingt (zumindest bisher), erwacht in der Bevölkerung ein neues Interesse an nationalen und internationalen Reisen. Das Bahnfahren nimmt dabei aufgrund der Umweltfreundlichkeit eine vordere Position ein. Daten, wie hoch das Ansteckungsrisiko für COVID-19 in Abhängigkeit von der Reisedauer und vom Sitzabstand in der Bahn ist, lagen bisher allerdings noch nicht vor. Diese Informationslücke wurde durch eine aktuelle epidemiologische Studie aus China geschlossen [1].

Entnommen aus MTA Dialog 8/2021

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