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Corona-Warn-App: So viele nutzen sie wirklich

Mehr Jüngere als Ältere
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Maßnahmen zur Abstandsregelung und die Maskenpflicht
Die breiteste Zustimmung bei der Umfrage erhalten dabei die Maßnahmen zur Abstandsregelung und die Maskenpflicht. © Kzenon - stock.adobe.com
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Seit dem 16. Juni steht die Corona-Warn-App zum Download bereit. Mittlerweile haben mehr als 14 Millionen die App bereits heruntergeladen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in einer aktuellen Umfrage herausgefunden, wer die App überhaupt verwendet und wer eher nicht.

Die Umfrage des aktuellen BfR-Corona-Monitors liefert spannende Ergebnisse zur Nutzung der Corona-Warn-App. Denn offenbar nutzen mehr jüngere als ältere Menschen die App, um sich zu schützen. 40 Prozent der unter 40-Jährigen nutzen laut Umfrage die App, bei den Risikopatienten ab 60 Jahren sind es hingegen nur 19 Prozent.

Soziale Medien kaum Einfluss auf Ältere

Ähnlich unterschiedlich sieht die Nutzung von Informationskanälen aus. Die Mehrheit in allen Altersgruppen nutzt das Fernsehen oder das Radio am häufigsten, um sich über das Geschehen zum Coronavirus zu informieren. Mehr als die Hälfte der unter 40-Jährigen nutzt dazu auch soziale Medien. Dagegen spielen sie für Personen ab 60 Jahren fast gar keine Rolle. Dafür nutzt diese Altersgruppe mehr Printmedien als die Jüngeren.

Auch die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus werden häufiger als „angemessen“ statt „nicht angemessen“ bezeichnet. Während seit Mai jeweils rund 70 Prozent der Befragten die Kontaktbeschränkungen als angemessen einstuften, steigt dieser Anteil in der aktuellen Befragung auf 79 Prozent. Die breiteste Zustimmung erhalten dabei die Maßnahmen zur Abstandsregelung und die Maskenpflicht.

Nähe als größte Ansteckungsgefahr

Ein weiterer Teil der Umfrage befasste sich mit der wahrgenommenen Wahrscheinlichkeit der Ansteckung. Die Mehrheit sieht die Nähe zu anderen Menschen und Türklinken als größte Ansteckungsgefahr an. Bei der letzten Umfrage wurde auch das Risiko einer Ansteckung durch Lebensmittel noch höher eingeschätzt (13 Prozent). Jetzt ist der Wert jedoch auf acht Prozent gefallen.

Der BfR-Corona-Monitor ist eine wiederkehrende (mehrwellige) repräsentative Befragung zur Risikowahrnehmung der Bevölkerung in Deutschland gegenüber dem neuartigen Coronavirus. Dafür wurden circa 500 zufällig ausgewählte Personen jede Woche zu ihrer Einschätzung des Ansteckungsrisikos und zu ihren Schutzmaßnahmen befragt. Seit Juni 2020 wird die Befragung im Zwei-Wochen-Rhythmus mit jeweils rund 1.000 Befragten fortgeführt.

Quelle: Bundesministerium für Risikobewertung

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