Dritte Staffel der ARD-Serie

„Charité“: TV-Ausstrahlung startet am 12. Januar

Die dritte Staffel der Charité-Serie spielt in den Tagen des Mauerbaus und thematisiert eine weitere historische Umbruchphase, in der die Menschen nicht nur medizinisch gefordert sind, sondern auch politisch, moralisch und persönlich Haltung zeigen müssen.

Charité

Nina Kunzendorf, Philipp Hochmair, Uwe Ochsenknecht, Nina Gummich | ARD/Stanislav Honzik

Sechs neue Folgen der Charité-Serie spielen in den Tagen des Mauerbaus: In der Nacht zum 13. August 1961 wird die Charité zum unmittelbaren Grenzgebiet und wasserseitig werden die Gebäude zugemauert. Die dritte Staffel thematisiert im Mikrokosmos Charité eine weitere historische Umbruchphase, in der die Menschen nicht nur medizinisch gefordert sind, sondern auch politisch, moralisch und persönlich Haltung zeigen müssen.

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1961 ist das Jahr des Mauerbaus. Die dritte Staffel der ARD-Serie „Charité“ erzählt von einer Zeit, in der die Ärztinnen und Ärzte moralisch, politisch wie auch persönlich an ihre Grenzen gehen und Haltung zeigen müssen.

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Fiktive Hauptfigur ist die junge Ärztin Ella Wendt (Nina Gummich), die aufgrund des Weggangs zahlreicher Ärzte und Pflegekräfte an die Charité beordert wird. Sie hofft, an der Charité ihre Forschung zur Krebsfrüherkennung anhand bestimmter Blutgruppenmerkmale voranzubringen und sucht Kontakt zu Prof. Dr. Otto Prokop (Philipp Hochmair), der einen herausragenden Ruf als Serologe genießt.

Prokops eigentliches Arbeitsfeld ist die Gerichtsmedizin. Seine Obduktionen haben schon zur Klärung zahlreicher Kriminalfälle beigetragen und bald liegen auch die ersten „Mauertoten“ auf seinem Tisch. Eine weitere historische Figur ist die Kinderärztin Dr. Ingeborg Rapoport (Nina Kunzendorf), die als Spezialistin der Säuglingsmedizin einen visionären Ansatz entwickelt, um die Säuglingssterblichkeit zu senken. Damit eckt sie immer wieder bei dem konservativ denkenden Gynäkologen Prof. Dr. Helmut Kraatz (Uwe Ochsenknecht) an.

Die ARD zeigt die sechs Folgen der Fernsehserie ab dem 12. Januar in drei Doppelfolgen jeweils dienstags um 20:15 Uhr. Im Anschluss an die erste Doppelfolge zeigt die ARD um 21:50 Uhr die begleitende Dokumentation „Die Charité – Ein Krankenhaus im Kalten Krieg“, ein Film von Dagmar Wittmers. Die komplette dritte Staffel ist jetzt schon online first in der ARD-Mediathek zusehen.



Quelle: Charité, 07.01.2021