Europäische Union

Bonn bewirbt sich um den Sitz der EMA

Deutschland hat sich unter dem Motto „Closer to Europe“ bei der Europäischen Union (EU) mit der Bundesstadt Bonn um den Sitz der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) beworben.

EMA

Die Bonner Innenstadt | Bundesstadt Bonn/Michael Sondermann

Derzeit hat die EMA ihren Sitz in London, doch muss durch die Entscheidung Großbritanniens für einen Austritt aus der EU ein neuer Standort gefunden werden. Die Entscheidung über den künftigen EMA-Standort durch den Europäischen Rat wird im November erwartet.

“ Die Europäische Arzneimittelagentur hat sich innerhalb der EU zu einem Wächter über die Arzneimittelsicherheit und damit auch die Patientensicherheit entwickelt. Sie muss in der Lage sein, trotz des notwendigen Umzugs, ihre wichtige Arbeit zum Wohl und Schutz der Bürgerinnen und Bürger in der EU lückenlos fortzusetzen. Beim Arzneimittel-Zulassungsverfahren ist die EMA auf die enge Zusammenarbeit mit den nationalen Zulassungsbehörden angewiesen. Mit dem international geschätzten Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn, dem Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt am Main und dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in Köln stehen der EMA in Deutschland geballtes Fachwissen und starke nationale Partner in unmittelbarer Nähe zur Seite.“, betonte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Als starker Gesundheits- und Pharmastandort mitten in der europäischen Rhein-Region und im Herzen Europas erfülle Bonn alle nötigen Voraussetzungen, damit die EMA ihre Arbeit erfolgreich und ohne Unterbrechung fortsetzen könne.

Begleitend zur offiziellen Bewerbung unter dem Motto „Closer to Europe“ zeigen die Internetseite und das Bewerbungsmagazin, warum Bonn innerhalb Europas ein hervorragender Standort für die EMA sei.

Quelle: BMG, 01.08.2017