Hessen

Blutkonserven: Mögliche Engpässe befürchtet

Die Zahl der akuten SARS-CoV-2-Infektionen flacht aktuell ab und die Krankenhäuser bereiten sich auf eine Regelversorgung vor. Dies trägt zu einer steigenden Nachfrage an Blutkonserven bei.

Blutkonserven

"Blutprodukte sind auch in Krisenzeiten notwendig, um Schwerkranken und Unfallopfern helfen zu können“, betont Hessens Sozialminister, Kai Klose. | Gina Sanders/Fotolia

„Jede Woche werden in Hessen zur Patientenversorgung mehrere tausend Blutspenden benötigt – jeder kann, zum Beispiel als Unfallopfer, auf Blutspenden angewiesen sein. Ich bitte deshalb alle Hessinnen und Hessen, jetzt Blut zu spenden und so dazu beizutragen, dass kein Versorgungsengpass entsteht“, erklärt Kai Klose, Minister für Soziales und Integration, heute in Wiesbaden.

Online-Datenbank

Seit dem 3. September stellt das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, eine Online-Datenbank für Blutspendeeinrichtungen bereit.

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„Blut zu spenden rettet Leben. Deshalb ist es auch unter den aktuellen Einschränkungen von Veranstaltungen erlaubt, Blutspenden zu gehen. Blutprodukte sind auch in Krisenzeiten notwendig, um Schwerkranken und Unfallopfern helfen zu können“, betont Klose.

Erstspender können bis zum vollendeten 65. Lebensjahr Blut spenden. Das maximale Spenderalter für Blutspender ist das vollendete 73. Lebensjahr. Blut spenden darf aktuell nicht, wer in den letzten vier Wochen aus dem Ausland zurückgekehrt ist. Spendenwillige mit Kontakt zu einer Person, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, können für vier Wochen nach dem letzten Kontakt kein Blut spenden. Personen, die an COVID-19 erkrankt waren, werden für vier Wochen nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, 20.05.2020