Stiftung Warentest

Blutdruckmessgeräte: Viel Mittelmaß

Im aktuellen Test von Blutdruckmessgeräten ist nur eins von 14 Geräten zur Selbstmessung knapp gut. Acht sind befriedigend, fünf nur ausreichend. Es hapert vor allem an der Messgenauigkeit.

Blutdruckmessgerät

Geräte für den Oberarm sitzen automatisch richtig auf Herzhöhe. | Robert Kneschke - Fotolia

Geprüft wurden von der Stiftung Warentest Blutdruckmessgeräte für Messungen am Oberarm sowie am Handgelenk zu Preisen zwischen 15,30 und 79,50 Euro. Am besten schlägt sich ein Messgerät für 65 Euro, bei dem die Messung am Oberarm durchgeführt wird. Doch die Geräte des aktuellen Testfelds sind alle schlechter als die drei besten aus dem Vorgängertest 2016, die alle noch zu haben sind: Zwei Handgelenkgeräte für 26 beziehungsweise 25 Euro sowie eins für den Oberarm für 50 Euro.

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Geräte für den Oberarm sind meist teurer, sperriger und mühsamer anzulegen als die fürs Handgelenk. Sie sitzen aber automatisch richtig auf Herzhöhe. Handgelenkgeräte müssen Nutzer aktiv in diese Position bringen, indem sie den Arm anwinkeln. Selbst gemessene Werte sollten in der Regel bei maximal 135 mmHg für den oberen und 85 mmHg für den unteren Wert liegen. Behandlungsbedürftig ist Bluthochdruck laut hiesigen Leitlinien ab 140 mmHg (oberer) und 90 mmHg (unterer Wert).

 

Der Test Blutdruckmessgeräte findet sich in der  November-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und ist online abrufbar.

 

Quelle: Stiftung Warentest, 24.10.2018