Jubiläum

Birgit Lenz – 25 Jahre im DVTA e.V.

Am Anfang steht immer eine Idee und der Wunsch, etwas für die Berufsgruppe der MTRA zu tun. So ist das „Kiek mol rin“ in Hamburg entstanden, die Ideengeberin ist Frau Birgit Lenz, Leitende MTRA der Radiologie der Uniklinik Leipzig.

Birgit Lenz – 25 Jahre im DVTA e.V.

Von links nach rechts: Birgit Lenz, Anke Ohmstede, Benjamin König-Nettelmann | DVTA

Die Präsidentin der Fachrichtungen Radiologie/Funktionsdiagnostik, Frau Ohmstede, nutzte die Gelegenheit, beim „2. Kiek mol rin“ am 10.10.2015, Frau Lenz für ihre 25-jährige Mitgliedschaft und die vielen Aktivitäten zu danken. Frau Lenz hat in der 25-jährigen Zugehörigkeit zum DVTA viele Funktionen wahrgenommen und so manches auf die Beine gestellt.

Nach der Wiedervereinigung stellte sich auf der letzten gemeinsamen Veranstaltung der DDR Radiologen und MTRA im damaligen Karl-Marx-Stadt im März 1990 der DVTA vor. Sie dachte sich, wenn es schon einen Verband für MTA in Deutschland gibt, muss im Osten kein neuer erfunden werden. Sie nahm direkt mit dem damaligen DVTA-Bundesvorstand Kontakt auf. Am 20. Juni 1990, noch vor der politischen Einheit am 3. Okt. 1990, wurde dann die erste Landesgruppe in den neuen Bundesländern in Erfurt gegründet. Frau Lenz wurde zur Vorsitzenden der Landesgruppe Thüringen gewählt. Später war sie auch viele Jahre im Vorstand für das Ressort Fortbildung verantwortlich. Auch wenn Frau Lenz kein Ressort mehr verantwortet, engagiert sie sich nach wie vor für die Fortbildung der MTRA. Es macht ihr einfach große Freude, Fortbildungen, Seminare und Kongresse zu organisieren.

Der Höhepunkt im Berufsverband war sicherlich die Organisation des Zentral Europäischen Symposiums im Jahr 2006 in Erfurt, mit Teilnehmern aus 16 Ländern. Alle, die sie kennen, wissen, dass ihr Herz an ihrer Heimatstadt Erfurt hängt. Mit dem Kongress hat sie ihre Stadt in der MTRA-Welt bekannt gemacht.

Wir danken Frau Lenz für ihr überaus großes Engagement und die immer gute Zusammenarbeit und wünschen uns, dass ihr die Ideen nicht ausgehen. Sie selber sagt dazu: „Für mich ist es immer noch ein sehr großes Anliegen, junge Menschen für unseren schönen Beruf zu begeistern und Überzeugung zu leisten, sich in einem Berufsverband zu engagieren. Der Beruf der MTA ist so wichtig, denn ohne Diagnostik kann keine Therapie erfolgen!!!“

 

Entnommen aus MTA Dialog 12/2015