MTA-Schüler nahmen begeistert teil

Besuch auf dem IGLD-Jahressymposium

In diesem Jahr fand zum 22. Mal das jährliche Jahressymposium der Interdisziplinären Gruppe für Labor und Durchflusszytometrie (IGLD) in Frankfurt am Main statt. Erstmals war der DVTA als Kooperationspartner dabei.

Besuch auf dem IGLD-Jahressymposium

Schüler der MTA-Schule Uni Münster | Für alle: © Stefan Holtzem

Am 2. März 2018 wurde ein Teil des Programms vom DVTA gestaltet. MTA aus Köln, Linz, Ortenau, Hannover und Frankfurt hielten Vorträge, die sich mit dem täglichen Berufsleben auseinandersetzten. Die Themenvielfalt erstreckte sich von Automation im Labor über Qualitätsmanagement, Hepatitisserologie sowie Durchflusszytometrie. Die Vorträge wurden für die Schüler sehr verständlich konzipiert. Ärzte aus dem Bereich Immunhämatologie boten Basiswissen in ihren jeweiligen Fachgebieten an. Am 3. März fanden im Institut Frankfurt des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen zahlreiche Workshops statt.

MTA-Schüler der Schulen Frankfurt-Höchst, des Universitätsklinikums Münster und des St. Elisabeth-Krankenhauses Köln-Hohenlind präsentierten ihre prämierten Beiträge des letztjährigen MTA-Schülerwettbewerbes des DVTA und der Universität Köln. Schüler anderer MTA-Schulen waren ebenso anwesend.

Schüler der MTA-Schule St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind
Zweite von links Marina Geisen, die den MTA-Tag organisiert hat,
und Zweite von rechts Christiane Maschek (Präsidentin DVTA)

Trotz des frühen Starts in den Tag hatte man genügend Zeit, sich auf der Industrieausstellung umzuschauen und die verschiedenen Vorträge zu besuchen. Besonders interessant fanden die Schüler der MTA-Schule Köln-Hohenlind in Hinblick auf das kurz später anstehende Schulthema die Vorträge zur Immunhämatologie und Transplantationsimmunologie. Sie erhofften sich dadurch einen kleinen Wissensvorsprung und einen leichteren Start in die Schulwoche.

Schüler der MTA-Schule des Universitätsklinikums Münster interessierten sich besonders für das Thema „Zukunft des MTA-Berufes“, vor allem im Hinblick auf das anstehende Examen. Die Schüler der MTA-Schule Frankfurt-Höchst konnten ihr Wissen der AB0-Diagnostik im Vortrag „Immunhämatologie Basiswissen“ vertiefen. Die Möglichkeit des Austauschs der Schülerinnen und Schüler untereinander fand regen Anklang. Nach den Vorträgen hatten alle die Gelegenheit, sich die verschiedenen Stände auf der Industrieausstellung anzusehen.

Gut gestärkt ging es nach der Mittagspause mit den Vorträgen der eingeladenen MTA-Schulen weiter. Die MTA-Schule Frankfurt-Höchst begann mit ihrem Vortrag zum Thema „PAP-Test: Was ist das?“ Daran anschließend hatten die MTA-Schüler des Universitätsklinikums Münster die Gelegenheit, über „EHEC – Alarm im Darm“ zu referieren. Zum Schluss war die MTA-Schule Köln-Hohenlind mit ihrem Vortrag über das „Potenzial der Stammzellen“ an der Reihe. Dies war eine gute Möglichkeit für die Schüler, auf einem Kongress einen Vortrag zu halten. Am späten Nachmittag ging es in der Session „MTA – Innovation ändert das Berufsbild“ um die künftige Gestaltung der Ausbildung sowie um Weiterbildungsmöglichkeiten und damit um die Zukunftsperspektiven der MTA-Ausbildung.

Schüler der MTA-Schule Frankfurt-Höchst

Nach einem erfolgreichen, langen Tag wurde es am Abend Zeit, die Heimfahrt anzutreten. Es konnten unterschiedliche Veranstaltungen besucht werden, und je nach Interesse wurde eigenständig ein Programm zusammengestellt. Bei einem Angebot von weit mehr als 30 Veranstaltungen, auf zwei Tage verteilt, stellte dies auch eine Herausforderung für die Schüler dar.

Die Vorträge waren informativ und verständlich, sodass die Schüler einiges mit nach Hause nehmen konnten. Alle waren glücklich, die Chance gehabt zu haben, ein Teil dieses Kongresses zu sein. Vielleicht sind beim nächsten IGLD-Symposium die heutigen Schüler bereits ausgebildete MTA-Kollegen/-innen, und einem Wiedersehen auf dem nächsten Symposium steht nichts im Wege. Die IGLD findet vom 7. bis 9. März 2019 ebenfalls in Frankfurt statt.

 

Entnommen aus MTA Dialog 5/2018