IDEXX

Auszeichnung für Legiolert-Testverfahren

IDEXX hat kürzlich verkündet, dass sein Legiolert-Verfahren zur Auszählung von Legionella pneumophila in Wasserkulturen den begehrten Water Innovation Award 2019 in der Kategorie „Water Technology & Infrastructure“ erhalten hat.

Auszeichnung für Legiolert-Testverfahren

Legiolert | © IDEXX

Der Preis honoriert innovative bahnbrechende Lösungen oder Technologien zur Förderung der von Water Europe verfolgten Vision eines zukunftsfähigen Modells für eine intelligente europäische Wasserwirtschaft. Legiolert sei ein auf Zellkulturen basierender Test der nächsten Generation für den Nachweis eines Pathogens, das für 97 Prozent aller Fälle der Legionärskrankheit in ganz Europa verantwortlich sei, betont das Unternehmen. Diese Krankheit führe in einem von 10 Fällen zum Tode. Zwischen 2013 und 2017 seien die gemeldeten Fälle der Legionärskrankheit in Europa um 60 Prozent gestiegen. Studien hätten allerdings belegt, dass 90 Prozent der Krankheitsfälle durch ein besseres Wassermanagement vermieden werden können. Die genaue Erkennung und Quantifizierung von Legionella pneumophila in Wasser sei für die Bekämpfung dieser tödlichen Krankheit in Europa unerlässlich, so IDEXX. Die Vermeidung der Legionärskrankheit erfordere den Nachweis und die Kontrolle von Legionella pneumophila in Wassersystemen und Kühltürmen von Gebäuden, um die Vermehrung dieser Bakterie und somit die Infektion geschwächter Menschen durch Einatmen des Pathogens zu verhindern. Das Legiolert-Testverfahren sei schneller, einfacher und genauer als herkömmliche Testverfahren. Die Verwendung dieser Testverfahren erhöhe die Chancen einer Erkennung des Pathogens, bevor es zu einer Infektion komme, sodass Gebäudebesitzer rechtzeitig alle erforderlichen Schritte zum Schutz der öffentlichen Gesundheit ergreifen könnten. Legiolert wurde 2017 von IDEXX in Europa für den genauen und zuverlässigen Nachweis von Legionella pneumophila in Wasser eingeführt.

Weitere Informationen unter: www.idexx.co.uk/water/water-testing-solutions.html

 

Entnommen aus MTA Dialog 9/2019