Premium Selbstmotivation für Fortgeschrittene

Aus der Praxis für die Praxis (5)

Ich sitze im Schloss Lautrach und freue mich auf ein Seminar. Die Vorstellungsrunde verspricht interessante und sympathische Teilnehmer; wir alle stellen uns auf 2 Tage Inspiration in Sachen Selbstfürsorge ein.

Aus der Praxis für die Praxis (5)

© Matej Kastelic – fotolia

Realität und Erwartungen stimmen oft nicht überein

Erstaunt stelle ich fest, dass ich schon in der ersten Pause so müde bin, dass ich mich kurz ausruhen muss. Wie kann das sein? Normalerweise bin ich Feuer und Flamme, wenn ich Seminare besuche, die meiner persönlichen Entwicklung dienen. Mir fällt auf, dass in der Gruppe viel Negatives aus dem Alltag berichtet wird. Mitarbeiter, die nicht zu finden sind, Menschen, die nur an sich und nicht die Kollegen denken, Konkurrenzdruck auf dem Markt, das Tempo im Alltag. Auch unser Seminarleiter berichtet eher kritisch über seine Arbeit. Zunächst gehe ich davon aus, dass die Beschäftigung mit den Herausforderungen unseres Arbeitsalltages als Einleitung dient, danach mit neuer Einsicht bessere Wege zu finden. Doch das ist nicht so. Am Ende des ersten Tages bin ich erschöpft anstatt inspiriert. Zwar habe ich für mich wichtige Erinnerungen an alte Arbeitstraditionen erhalten, aber daraus keine Schlussfolgerungen für meinen Alltag und meine Arbeit ziehen können. Außer mir scheinen jedoch alle zufrieden zu sein.

 

Entnommen aus MTA Dialog 12/2018

Bitte geben Sie Ihre Logindaten ein

Die Vollansicht des Artikels ist nur für registrierte Nutzer möglich. Bitte loggen Sie sich daher mit Ihren Zugangsdaten ein:

Log-in
Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, um sich einzuloggen.


Sollten Sie Ihr persönliches Passwort einmal vergessen haben, können Sie sich hier jederzeit ein neues Passwort vergeben.

Noch nicht registriert? Zur Registrierung für Mitglieder und Abonnenten