Akademisierung

Ars legendi-Fakultätenpreis geht an Dorothea Kaufmann

Kategorie Biowissenschaften
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Dorothea Kaufmann
Dorothea Kaufmann wurde mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 2016 ausgezeichnet. Dietrich vom Berge
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Dorothea Kaufmann vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg hat den diesjährigen Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften in der Kategorie Biowissenschaften erhalten.

Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt das von Dorothea Kaufmann entwickelte Lehrkonzept für den Studiengang molekulare Biotechnologie. Dieses umfasst eine frühzeitige Forschungsorientierung, ein umfangreiches Lehrangebot mit externen Dozentinnen und Dozenten, ein „peer-based-learning“ und die Stärkung der studentischen Selbstverantwortung.

Der Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften zeichnet hervorragende Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung aus. Er wird gemeinsam vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland, der Gesellschaft Deutscher Chemiker, der deutschen Mathematiker-Vereinigung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgelobt. Die Preise in den Kategorien Biowissenschaften, Chemie, Mathematik und Physik wurden 2016 bereits zum dritten Mal vergeben.

Kaufmann überzeugte mit Gesamtkonzept

Dorothea Kaufmann überzeugte die Jury mit dem von ihr entwickelten Gesamtkonzept für den Studiengang molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg. Dieses kombiniert bewährte Ansätze wie interdisziplinäre Ringvorlesungen, die Einbeziehung externer Forschungseinrichtungen oder die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen mit neuen Herangehensweisen wie dem Förderprogramm „MoBi4all“.

„MoBi4all“ führt Studierende bereits ab dem ersten Fachsemester an aktuelle Forschungsfragen heran. Im Seminar „Master4Bachelor“ berichten Master-Studierende von Auslandsaufenthalten oder aus Forschungsprojekten, an denen Sie beteiligt sind. Dadurch wird der Aufbau eines studentischen Netzwerkes gefördert, in dem sich die Studierenden aktiv über Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen können.

Schreibmentoren geben Wissen weiter

Ebenfalls als peer-to-peer-Angebot ist die Ausbildung im wissenschaftlichen Schreiben konzipiert. Fortgeschrittene Studierende geben ihr Wissen als „Schreibmentoren“ an ihre Kommilitonen weiter. Vervollständigt wird „MoBi4all“ durch ein mehrstufiges Mentorenprogramm zwischen Studierenden im ersten Fachsemester und weiter fortgeschrittenen Bachelor-Studierenden einerseits sowie zwischen Masterstudierenden und Alumni andererseits. So üben sich Studierende bereits sehr frühzeitig im wissenschaftlichen Netzwerken – das sie im Rahmen des Vereins „Alumni und Freunde der Molekularen Biotechnologie Heidelberg e.V“ auch nach Ende ihres Studiums fortführen können.

"Gute Lehre lohnt sich! Dieser Preis ist für mich ebenso Anerkennung wie Freude, vor allem aber Motivation, mich weiter in der Lehre zu engagieren und zu entwickeln", so Preisträgerin Dr. Dorothea Kaufmann nach der Auszeichnung. (idw, red)

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