Premium Spinale Zysten – Tarlov-Zyste

Anomalien und Normvarianten: Skelettale Veränderungen 3.19

Zysten im Bereich der Wirbelsäule werden meist als Zufallsbefund diagnostiziert. Selten resultiert eine Symptomatik, dann meist durch eine raumfordernde Wirkung verursacht. Abhängig von der Lage werden sie in intra- und extradurale Zysten differenziert [8]. In Tabelle 1 kann die Klassifikation nachgelesen werden.

Anomalien und Normvarianten: Skelettale Veränderungen 3.19

Abb. 1.2: Sagittales MRT (T2 TSE, 1,5 T): die Tarlov-Zyste (Stern) zeigt auch eine Usurierung der dorsalen Kortikalis von SWK 1; Bandscheibendegeneration und BSV L4/5 und L5/S1 (Pfeile) | © HJ Thiel

Zusammenfassung

Asymptomatische Zysten der Wirbelsäule, insbesondere der sakralen Nervenwurzel, haben eine Prävalenz von 5 %. Die Magnetresonanztomografie ist die beste Methode, sie nachzuweisen. Die Zysten können sakrale oder perineale Schmerzen verursachen, radikuläre sensomotorische Symptome sowie neurogene Blasen- und Mastdarmstörungen, abhängig von ihrer Größe und Lokalisation.

Schlüsselwörter: Spinale Zyste, Tarlov-Zyste, Röntgen, CT, MRT

Abstract

Asymptomatic cysts of the spine, especially of sacral nerve roots have a prevalence of 5 %. MRI is the best method to demonstrate it. The cysts may cause sacral or perineal pain, radicular sensomotory symptoms and neurogenic bladder and bowel dysfunction depending on their size and location.

Keywords: Spinal cyst, Tarlov cyst, x-ray, CT, MRI

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2021.0718

 

Entnommen aus MTA Dialog 9/2021

Bitte geben Sie Ihre Logindaten ein

Die Vollansicht des Artikels ist nur für registrierte Nutzer möglich. Bitte loggen Sie sich daher mit Ihren Zugangsdaten ein:

Log-in
Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, um sich einzuloggen.


Sollten Sie Ihr persönliches Passwort einmal vergessen haben, können Sie sich hier jederzeit ein neues Passwort vergeben.

Noch nicht registriert? Zur Registrierung für Mitglieder und Abonnenten