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Anomalien und Normvarianten – Skelettale Veränderungen 3.18

Diastematomyelie
Hans-Joachim Thiel
Anomalien und Normvarianten – Skelettale Veränderungen 3.18
Abb. 1.1: MRT T1 TSE koronar (1,5 T): Diastematomyelie, beginnend BWK 12 mit Zweiteilung des Conus medullaris (Pfeile) © HJ Thiel
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Die Diastematomyelie ist eine relativ selten vorkommende, okkulte spinale Anomalie, die zur Split-Cord-Malformation gehört [1, 9, 10]. Es werden 2 Typen unterschieden.

Zusammenfassung

Die Diastematomyelie ist eine komplette oder partielle Teilung des Rückenmarks in 2 Teile, jeweils mit eigenem Zentralkanal und umgebender Pia. Patienten mit 2 Duraschläuchen gehören zum Typ 1 der Diastematomyelie, die mit nur einem angelegten Duralschlauch zum Typ 2. Die Anomalie kann auch erst im fortgeschrittenen Alter entdeckt werden.

Schlüsselwörter: Diastematomyelie, Röntgen, CT, MRT

Abstract

Diastematomyelia is complete or partial sagittal splitting of the spinal cord into 2 hemicords, each with its own central canal and pia surrounding it. Patients with double dural tubes have type 1 and patients with single dural tube have type 2 of diastematomyelia. At advanced age diastematomyelia can be first discovered.

Keywords: diastematomyelia, x-ray, CT, MRI

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2021.0190

Entnommen aus MTA Dialog 3/2021

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