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Anomalien und Normvarianten

Zerebrale Veränderungen 4.1: Cavum Vergae
Hans-Joachim Thiel
Anomalien und Normvarianten
Abb. 1.1: Transversales MRT (T2 TSE, 1,5 T) mit typischer Darstellung eines Cavum Vergae (Pfeile), Abb. 1.2: Transversale FLAIR bei gleichem Patienten, Cavum Vergae liquorintens (Pfeil), Abb. 1.3: Koronare T1 GE nach KM-Injektion: Signalanstieg im Plexus choreoideus, nicht im Cavum Vergae. © H.-J. Thiel
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Das Cavum Vergae (CV) ist eine klinisch meist unbedeutende Anomalie und findet sich bei etwa 1,2 %–5,5 % der Bevölkerung [3, 4]. Es handelt sich um eine mangelnde Rückbildung des fetalen Raumes zwischen den Septumblättern.

Zusammenfassung

Das Cavum Vergae ist eine anatomische Variante, in der Mittellinie des Gehirns gelegen. Es ist die am meisten vorkommende kavale Variante, während das Septum veli pelluci die seltenere ist. Mittellinienanomalien wie CV können ein unspezifisches Risiko für mentale Veränderungen darstellen.

Schlüsselwörter: Cavum Vergae, Multislice-CT, MRT

Abstract

Cavum Vergae is an anatomical variant located in the midline of the brain. It is the most common type of cavum variation, while cavum septi pellucidi is the rarest. Midline brain abnormalities, such as CV, might represent an unspecific risk for the development of mental disorder.

Keywords: Cavum Vergae, multislice-CT, MRI

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2018.0376

Entnommen aus MTA Dialog 5/2018

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