Alarmsystem

Alarme à la carte

Klinikbetreiber, die das Dräger-Infinity-Monitoring-System nutzen, können jetzt zusammen mit dem Modul DAKSmed der tetronik GmbH ein verteiltes Alarmsystem nach IEC60601-1-8 aufbauen.

Aus der Industrie

Dräger-Infinity-Monitoring-System

Alarm und Hinweismeldungen von Medizingeräten in Akutbereichen lassen sich so individuell konfigurieren und an mobile Endgeräte bestimmter Mitarbeiter übertragen. Dies unterstützt optimale Abläufe und steigert das Wohlbefinden von Patienten und Personal. DAKS-Alarmserver von tetronik werden zum Automatisieren von Kommunikationsprozessen schon in über Tausend Krankenhäusern eingesetzt. Mit dem Alarmserver können jetzt auch Medizingeräte in das Alarmmanagement integriert werden. Der DAKSmed leitet Warnmeldungen an stationäre wie mobile Endgeräte unterschiedlicher Hersteller weiter. Der Betreiber kann dabei Regeln aufstellen und verändern, nach denen Alarme aus der Fülle von Meldungen vorselektiert werden.

Anschließend werden nur die jeweils relevanten Alarme an bestimmte Empfänger weitergeleitet. Neben Meldungen an Einzelpersonen lassen sich auch Gruppen benachrichtigen oder Eskalationspfade einrichten, sofern eine benachrichtigte Kraft gerade nicht erreichbar sein sollte. Zudem kann das Alarmsystem Schichtpläne unterstützten. „Mit der Möglichkeit, klinische Prozesse zu verbessern und dadurch Ärzte und Pflegekräfte zu entlasten, leistet das neue System einen entscheidenden Beitrag zu einer optimalen Patientenversorgung“, so Herbert Schmidt, Marketing-Manager im Bereich Monitoring/IT bei Dräger. „Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung in der automatisierten Informationsverteilung können wir mit DAKSmed auch im sensiblen medizinischen Umfeld den Workflow unterstützen und hochrelevante Alarme zuverlässig verteilten“, ergänzt Jens-Peter Lichtenberg, Leiter Vertrieb und Medizinprodukte,

Sicherheitsbeauftragter bei der tetronik GmbH. Das Modul DAKSmed – zentrale Kompenente des verteilten Alarmsystems – ist mit deutschsprachigen Bedienoberflächen versehen und lässt sich in das Monitoring-Netzwerk von Dräger mithilfe eines Gateways (Datenschnittstelle) integrieren. DAKSmed verarbeitet alle von den Dräger-Monitoren eingehenden Meldungen. Künftig sollen auch Signale anderer Medizingeräte wie zum Beispiel Be‧atmungs- und Dialysegeräte, Laborsysteme oder Infusionsautomaten in die Weiterleitung übernommen werden. Hersteller des DAKSmed-Systems ist die tetronik GmbH.

Weitere Informationen unter www.draeger.com

 

Entnommen aus MTA Dialog 02/2017