Ausstellung

Ästhetische Einblicke ins Gehirn

In der Wissenschaft erfüllen Bilder primär den Zweck, Forschungsergebnisse zu dokumentieren. Forscher des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) zeigen nun mit einer Ausstellung, dass diese Bilder auch eine ästhetische Dimension haben können.

Gehirn

Bilder, die im Rahmen von Lern- und Gedächtnisstudien entstehen, können ästhetisch sehr ansprechend sein. | LIN

„Wir haben verschiedene mikroskopische Aufnahmen zusammengestellt, um so die verborgene Schönheit und die Bandbreite des Mikrokosmos Gehirn zu präsentieren, wie sie sonst nur Wissenschaftler kennen“, erklärt Dr. Werner Zuschratter, der als Leiter des Speziallabors Elektronen- und Laserscanmikroskopie die Ausstellung federführend organisiert hat. Zu sehen sind 20 Bilder von eingefärbten Hirnschnitten und Nervenzellen, aber auch Bilder aus dem Kernspintomographen.

 

Neuroradiologie

Der Neuroradiologie des Inselspitals gelingt es in einem neuartigen Verfahren, pathologische elektrische Aktivität im Inneren des Gehirns sichtbar zu machen. Damit verbessern sie die Diagnostik von Epilepsie-Patienten.

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Zur Ausstellungseröffnung am 7. März werden die Wissenschaftler, deren Bilder zu sehen sind, als Gesprächspartner vor Ort sein. Besucher, die mehr über die Entstehungsgeschichte und das Gezeigte wissen möchten, können sich dann mit ihren Fragen direkt an sie richten.

Kurz vor Ausstellungsende wird es am 18. April um 18 Uhr im Rahmen einer Finissage einen Vortrag zum Thema „Neurowissenschaft und Fotografie“ mit anschließender kommentierter Führung durch die Ausstellung geben.

Die Ausstellung im Kulturzentrum Moritzhof ist für Besucher vom 7. März bis 22. April täglich von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.



Quelle: LIN, 27.02.2018