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A400M als fliegende Intensivstation

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Bis zu sechs Patienten können medizinisch in der Luft versorgt werden. Bundesministerium der Verteidigung
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Der A400M ist ab 1. August als fliegende Intensivstation, als sogenannte Intensive Care Aeromedical einsetzbar. Diese steht in ständiger 12-Stunden-Bereitschaft für die medizinische Evakuierung zur Verfügung.

„Das ist ein wesentlicher Schritt, ein wesentlicher Fortschritt“, sagte der Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Benedikt Zimmer, auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel. Der Schutz und die Versorgung der deutschen Soldatinnen und Soldaten habe höchste Priorität. Zimmer hob hervor, dass die medizinische Evakuierung aus der Luft eine „Mangelressource im multinationalen Rahmen“ sei. Mit dem ICAE Intensive Care Aeromedical Evacuation A400M werde die Bundeswehr einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die europäische Säule in der Allianz zu stärken.

Nach dieser ersten ICAE Intensive Care Aeromedical Evacuation-Ausstattung des A400M sollen vier Rüstsätze dieser Art zur Verfügung stehen. Von dem elfköpfigen medizinischen Team an Bord können derzeit 2 Intensivpatienten (Intensive Care) sowie 2 Patienten der Kategorie Intermediate Care und weitere 2 der Stufe Low Care betreut werden. „Wir würden aber auch für einen einzigen Patienten fliegen, wenn es nötig ist“, so der Einsatzleiter an Bord, Oberstarzt Dr. Axel Höpner. Hauptaufgabe der medizinischen Crew an Bord ist es, die vorbehandelten Patienten während des Fluges zu stabilisieren und im Falle von Verschlechterungen ihres Zustandes einzugreifen.

An Bord sind Spezialbetten für Intensivpatienten, eine Vielzahl von medizinischen Geräten und Systemen, dazu alles, was an Medikamenten und Verbandsmaterial nötig ist.


Quelle: Bundesministerium der Verteidigung, 01.08.2018


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